Holzschädlingsbekämpfung im Heißluftverfahren

~ungiftig und hausbewohnerfreundlich~

Die etwa 120°C heiße Luft wird durch Rohrleitungen in den Bodenraum eingeblasen, so dass Dachstuhlhölzer bei ca. 100°C Raumtemperatur in 8-12 Stunden auf 55°C im Holzkern aufgeheizt werden. Die Bekämpfung von Holzschädlingen mit Heißluft nutzt das Prinzip, dass bei Vorhandensein einer Temperatur von mindestens  55°C über einen bestimmten Zeitraum, sämtliche Insekten in den unterschiedlichen Entwicklungsstadien (Ei, Larve und Vollinsekt) abgetötet werden. Das Verfahren wurde bereits 1932 erfolgreich in Deutschland angewandt und ist heute, als zugelassenes alternatives Bekämpfungsverfahren in der DIN 68800 Teil 4 geregelt. Ebenso ist es, als Sonderverfahren für den  Einzelfall, um ein Objekt oder Teile eines Objektes zu erhalten, zum Beispiel in der Denkmalpflege, zur Bekämpfung von Pilzbefall  (auch Echter Hausschwamm) einsetzbar.

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Vorteile des Heißluftverfahrens

  • Bekämpfung in ausgebauten Dachbereichen ohne bauliche Veränderungen
  • Kein Abbeilen der Hölzer erforderlich (Denkmalpflege)
  • Sicher in der Wirkung mit sofortiger Erfolgskontrolle
  • Umwelt- und hausbewohnerfreundlich
  • Keine Gesundheitsgefährdung durch Insektizide oder Lösungsmittel
  • Keine Geruchsbelästigung und Feuergefährdung durch Lösemittel im Gebäude
  • Kostengünstig, da ohne Einsatz von Holzschutzmitteln

 

Vorgehensweise

  • Hitzeempfindliche Materialien, wie PVC-Rohre u.ä., müssen ausgebaut oder durch entsprechende Abdeckungen geschützt werden.
  • Die ca. 120°C heiße Luft wird über Rohrleitungen in das Objekt eingeblasen. Dabei entstehen im Objekt selbst Lufttemperaturen von ca. 100°C.
  • Die stündliche Temperaturmessung erfolgt in der Mitte des Holzquerschnittes. Die Messpunkte liegen an den thermisch ungünstigsten Stellen, z.B. Sparren-füßen oder Deckenbalken.
  • Nach dem Erreichen der Abtötungstemperatur von 55°C an allen Messpunkten, bei Insektenbekämpfung wird diese für einen Zeitraum von 60 Minuten konstant gehalten. Es wird ein Messprotokoll geführt, wo der Temperaturverlauf laut DIN 68800-4 dokumentiert wird. Bei der thermischen Bekämpfung des echten Hausschwamms gelten die Abtötungstemperaturen / -zeiten der DIN 68800-4
  • Die Heizdauer beläuft sich in der Regel auf 6...15 Stunden, in Abhängigkeit vom Querschnitt der Hölzer, der Größe des  zu behandelnden Raumes sowie den Außentemperaturen.
  • Die Notwendigkeit eines Nachschutzes richtet sich nach dem  Alter des behandelten Holzes sowie der Gefährdungsklasse.  

 

Holzschutz – eine Sache des Vertrauens

Wir sind Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft für Holzschutz und Bautenschutz Berlin-Brandenburg e.V. und haben sachkundegeprüfte Holzschutzfachleute für Sie im Einsatz.

  • Sichern Sie sich den Erfolg durch das umweltfreundliche Heißluftverfahren. Tragen Sie dazu bei, unsere Umwelt zu entlasten und Ihre Gesundheit zu erhalten
  • Eine unverbindliche Beratung trägt zur Wertsteigerung und Erhaltung Ihrer Bausubstanz bei
  • Bei Bekämpfungsmaßnahmen zur sicheren Befallsabtötung ist das Heißluftverfahren in der Regel kostengünstiger als das chemisch-technische Verfahren zur Holzschädlingsbekämpfung
  • Wir bekämpfen den echten Hausschwamm im Heißluftverfahren bei denkmalgeschützten Objekten als Sonderverfahren
  • Wir können auf 21 Jahre Berufserfahrung im Heißluftverfahren verweisen

 

Der Hausbock

Ein unsichtbarer Dachstuhlräuber

     schaedlingsbefall

Woran ist der Hausbockbefall erkennbar?

  • Frische gelbe Ausfluglöcher an Holzoberflächen und Holzseitenflächen
  • Tote Käfer und Käferteile ohne Staub- ablagerungen vor verschlossenen Fenstern
  • Larvenfrassgeräusche, die Tönen auf der Holzoberfläche kratzender Fingernägel gleichen

 

Heißluft – der Umwelt zuliebe

Die Bekämpfung von Holzschädlingen mit Heißluft nutzt einem einfachen Prinzip: Bei einer Hitzeeinwirkung von mind. 55°C über eine gewisse Zeitdauer werden alle Gesundheits- und Materialschädlinge wie Hausbock, Nagekäfer, Messingkäfer, Motten und Zecken in den unterschiedlichsten Entwicklungsstadien abgetötet

 

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